Veröffentlichungen und Lesestoff

Aufgeben ist keine Option. Du darfst auch mal schwach sein und unmotiviert – wichtig ist nur, dass du weitermachst. Bei der SHG Depresso teilen wir ehrliche Einblicke, gelebte Erfahrungen und kraftvolle Geschichten. Entdecke hier unsere drei  Bücher von Stephan Falkenstein, die Mut machen, den Kampfgeist wecken und neue Perspektiven eröffnen. Bestelle dir dein Exemplar direkt über den verlinkten Buchshop oder schreibe uns gerne eine persönliche Nachricht über das Kontaktformular.

Und jetzt auch noch DAS

So hatte ich mir das nicht vorgestellt. 

Mit 31 Jahren verändert ein einziger Moment das Leben von Stephan Falkenstein für immer. Nach einer Rückenmarksoperation ist er von einem Tag auf den anderen pflegebedürftig. 75 Prozent seines Körpers sind gelähmt. Was folgt, sind Jahre voller Reha-Aufenthalte, Therapien, Rückschläge, Nervenschmerzen und Herausforderungen, die oft unüberwindbar erscheinen.

Doch dieses Buch ist weit mehr als die Geschichte einer schweren Erkrankung. Es ist die ehrliche, bewegende und zugleich überraschend humorvolle Erzählung eines Menschen, der sich weigert aufzugeben.

Mit viel Selbstironie, Witz und Offenheit berichtet Stephan Falkenstein von den absurden, skurrilen und manchmal unfassbar komischen Situationen, die ihm auf seinem Weg begegnen. Er zeigt, wie wichtig Humor sein kann, wenn das Leben scheinbar aus den Fugen gerät, und warum gerade die dunkelsten Zeiten oft die wertvollsten Lektionen bereithalten.

Dabei gewährt er einen authentischen Einblick in die Welt der Rehabilitation, Physiotherapie, Ergotherapie und Schmerzbewältigung. Verständlich und praxisnah beschreibt er, welche Therapien ihm geholfen haben, welche Hindernisse zu überwinden waren und wie kleine Fortschritte zu großen Erfolgen werden können.

Dieses Buch macht Mut. Es richtet sich an Betroffene, Angehörige, Therapeuten und alle Menschen, die nach Hoffnung, Motivation und neuen Perspektiven suchen. Es zeigt, dass Lebensfreude, Zuversicht und persönliches Wachstum auch dann möglich sind, wenn das Schicksal scheinbar alles verändert hat.

Eine wahre Geschichte über Rückschläge und Neuanfänge. Über Verzweiflung und Hoffnung. Über die Kraft des Humors. Und darüber, wie man Schritt für Schritt zurück ins Leben findet.

Ehrlich. Berührend. Inspirierend. Und manchmal zum Lachen komisch.

Der innere Boxer: Standhaft im Seilgeviert des Lebens

Ein packendes Werk über Mut, Resilienz und die Kunst, nach jedem Niederschlag wieder aufzustehen.

Da war sie nun, meine neue Freundin - die Depression. Je tiefer meine Stimmung sank, umso so mehr Erinnerungen und Erlebnisse kamen zum Vorschein, bis aus frühster Kindheit. Und sie fraßen mich auf. Ich ging auf Ursachenforschung woher meine Stimmungstiefs kamen und wie es möglich sein konnte, dass sich meine neue Freundin über Jahre hinweg in mein Leben schleichen konnte. Ich hatte so viele Bilder im Kopf, von Erlebnissen die schon lange vergessen waren, die bis in meine Kindheit reichten. Erlebnisse, die ich Jahrzehnte lang verdrängt und aus meinem Kopf verbannt hatte. Und nun waren sie allesamt wieder präsent. Meine strenge Erziehung, in der ich als Kind schon auf Erwachsen sein gedrillt wurde und die von Gehorsam und Prügel bestimmt war. Die Vertrauensbrüche zwischen meinen Eltern und mir, die Angst vor meinem Vater oder der sexuelle Missbrauch. Plötzlich waren diese Erinnerungen wieder in meinem Kopf. Ich hatte die letzten 14 Jahre gekämpft und alles gegeben, damit ich wieder aus meinem Rollstuhl heraus komme. Ich hatte nur ein Ziel, endlich wieder aufstehen und laufen können. Nach meinen OPs damals war mein Körper tot, außer meinem rechten Arm und meinem Kopf blieb mir nichts was ich hätte bewegen können. Von da an ging es nur noch bergab in meinem Leben und sämtliche Schicksalsschläge kamen geballt auf wenige Jahre verteilt. Das Scheitern von Beziehungen, der Selbstmord meines Bruders und kurz darauf der Freitod einer Freundin. Ich brauchte dringend professionelle Hilfe, das war mir nun klar. In einer Klink für Mentale Gesundheit sollte ich diese Hilfe dann finden. Ich wurde in Haus 8, die Station für Menschen mit schweren Depressionen, stationär aufgenommen. Hier sollte ich nun lernen was Depressionen sind und woher sie kommen. (Empfohlen ab 16 Jahren)

Aus dem Leben gerissen!

Aus dem Leben gerissen! Alle 3 Bände in einer Sonderedition. Der 1970 geborene Autor lebt in einer langjährigen Beziehung, als er 2001 seine Tumor-Diagnose bekommt. Ein cervicales Astrozytom am Rückenmark seiner Halswirbelsäule. Plötzlich und unerwartet durch mehrere Operationen gelähmt. Diese Situation war nur eine Ursache auf den Weg in Falkenstein's schwere Depression. Schon seine Kindheit löste Entwicklungs- und Schocktraumen aus. Begleiten Sie Falkenstein durch sein Leben. Was dieser existentielle Einschnitt mit einem Menschen macht und welche psychischen Phasen Betroffene bewerkstelligen müssen, bringt Falkenstein durch seine eigene Erfahrung im zweiten Teil des Buches auf den Punkt. Durch Gespräche mit Betroffenen stellt er fest, dass sich viele Punkte decken. Dipl.-Psychologin B. Drzin-Schilling hat während ihrer Arbeit in der Uniklinik über Jahrzehnte viele Patienten betreut und therapeutisch begleitet. Ihre Ergebnisse, die sich aus den Berichten ihrer Patienten ergeben, weisen somit viele Parallelen zu Falkenstein's Leben, plötzlich gelähmt zu sein, auf. Wie die betroffene Person mit der neuen Situation umgeht, wie diese psychisch verarbeitet werden muss und was auf Angehörige zukommt, wenn sich das Leben von heute auf morgen um 180 Grad wendet. Allgemein anerkannte psychologische Abläufe werden mit der persönlichen Wahrnehmung Falkensteins zusammen gefasst. Falkenstein beschreibt dieses Erlebnis als Tod seiner bisherigen Existenz. "Diesen Lebenswechsel musste ich erst einmal begreifen und schmerzhaft lernen, ihn zu akzeptieren." Im 3-ten Teil, "Plötzlich Pflegefall" erzählt Falkenstein unverblümt seine Gefühle und Gedanken, wenn er als Gelähmter gewaschen, geduscht und auch auf Toilette gebracht werden musste. Wie oft er in solchen Situationen am liebsten im Erdboden versunken wäre. Erfahren Sie, wie sich Betroffene fühlen, wenn sie nur hilflos zusehen können und wie Angehörige in diese neue Aufgabe hineinwachsen müssen.